PayPal führt Strafgebühr für nicht aktive Nutzer ein

PayPal ist bei vielen Nutzern sehr beliebt. Das ist auch kein Zufall, wenn man bedenkt, dass der Dienst sowohl Online-Bestellungen als auch Zahlungen an Familienangehörige oder Freunde anbietet. Zudem ist der Anbieter mit aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung sicher und verspricht sehr schnelle Überweisungen.

PayPal ist auch deshalb sehr populär, weil er keine Kosten für die Überweisungen verlangt. Das kann sich aber in der Zukunft ändern. Der Anbieter führt schon ab dem Dezember eine Strafkosten-Regel ein und verlangt von Nutzer, die in den vergangenen 12 Monaten ihren Account nicht benutzt haben.

Ca. 1 Euro Strafgebühr für jeden inaktiven Monat

Aktuell verlangt der Dient von den Nutzern keine Gebühren, wenn sie Geld an andere Nutzer Geld überweisen oder von diesen Geld bekommen. Auch beim Online-Shopping werden im Vergleich zu anderen Anbietern keine Gebühren fällig. Wer jedoch ab dem 16. Dezember nicht einloggt oder inaktiv bleibt, muss eine Gebühr von 13 Euro zahlen.

Inaktiv bedeutet für Paypal, dass der Nutzer in diesem Zeitraum weder Geld versendet noch Geld empfängt und noch Abhebungen vornimmt. Der Online-Bezahlriese wird aber die Nutzer durch Benachrichtigungen auf die jährliche Gebühr aufmerksam machen und sie dazu motivieren, aktiv zu sein. Nutzer werden demzufolge vor 60 Tagen, 30 Tagen und einer Woche vor der Abrechnung durch eine separate E-Mail informiert werden.

Paypal verlangt nicht von allen inaktiven Nutzer eine Strafgebühr

Wer auf seinem PayPal-Konto kein Geld hat, dem wird jedoch die Gebühr nicht erhoben. Das verbundene Bankkonto wird also nicht belastet. Hat der Nutzer niedriger als 12 Euro auf seinem PayPal-Konto, wird der ganze Betrag von PayPal abgezogen, sodass er kein Guthaben mehr hat. Hat also ein Kunde ein Guthaben von 10 Euro, werden auch 10 Euro Gebühr erhoben. Die jährliche Gebühr betrifft also nur die Nutzer mit einem bestimmten Guthaben.

Mit dieser Strafgebühr macht jedoch das Unternehmen deutlich, dass es die Nutzer mit gefülltem Konto zu einer häufigeren Nutzung motiviert. Sie betrifft Nutzer in Deutschland, Österreich, Ungarn, Irland und der Schweiz nicht.

Für Nutzer, die das PayPal-Konto nicht aktiv nutzen, gibt es auch eine Alternative. Sie können Ihr Konto im Browser auf dem PayPal-Konto schließen. Dazu finden Sie in den Einstellungen die Option „Konto schließen“.


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